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Suchbegriff: Baker Hughes

Der Artikel berichtet, dass die Zahl der Ölbohranlagen in den USA leicht gestiegen ist, aber weiterhin unter dem Vorjahresniveau liegt, wobei die Rohölproduktion zurückgegangen ist, während die Ölpreise gestiegen sind.
Saudi-Arabien erwägt eine weitere Preissenkung für sein Flaggschiff-Rohöl Arab Light für asiatische Märkte, wodurch es zum ersten Mal seit 2020 einen Preisnachlass gegenüber dem Referenzpreis Oman-Dubai geben würde. Dies spiegelt einen gut versorgten globalen Ölmarkt wider, obwohl die jüngsten Produktionsausfälle in den USA und die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten die Preise in die Höhe getrieben haben. Der Artikel behandelt auch mehrere Entwicklungen auf dem Energiemarkt, darunter den Handel mit Flüssigerdgas (LNG), die Lockerung der Sanktionen gegen Venezuela und verschiedene Öl- und Gasprojekte weltweit.
Venezuela führt derzeit umfassende Reformen seines Kohlenwasserstoffgesetzes durch, um den Öl- und Gassektor für mehr ausländische und private Investitionen zu öffnen. Die vorgeschlagenen Änderungen würden gemischten Unternehmen und privaten Firmen die operative Kontrolle ermöglichen, flexible Steuerstrukturen einführen und die Mechanismen zur Streitbeilegung verbessern. Dies stellt einen bedeutenden Wandel von ideologischer Rigidität hin zu pragmatischen Partnerschaftsmodellen dar, der in Verbindung mit einer Lockerung der Sanktionen und geopolitischer Stabilität zu einer Wiederbelebung der schwächelnden Ölindustrie Venezuelas führen könnte.
Baker Hughes rechnet mit einem deutlichen Umsatzwachstum im venezolanischen Ölsektor, da die US-Sanktionen gelockert werden und die Nachfrage nach Ölfelddienstleistungen, Ausrüstung und digitalen Überwachungsinstrumenten steigt. Das Unternehmen sieht erhebliche Chancen in den Bereichen Bohrlochintegrität, Stromerzeugung und Austausch von Ausrüstung, da Venezuela daran arbeitet, die Produktion aus ausgereiften Ölfeldern zu stabilisieren.
Die US-Ölbohrunternehmen haben diese Woche eine Bohranlage hinzugefügt, wodurch sich die Gesamtzahl der Bohranlagen auf 544 erhöht hat, was jedoch immer noch 32 Anlagen weniger sind als im Vorjahr. Die Zahl der Ölbohrinseln stieg zum zweiten Mal in Folge um eine auf 411, während die Zahl der Gasbohrinseln unverändert bei 122 blieb. Trotz des moderaten Anstiegs sank die wöchentliche Rohölproduktion um 21.000 Barrel pro Tag auf 13,732 Millionen Barrel pro Tag, und die Ölpreise notierten höher mit 65,80 USD für Brent und 60,97 USD für WTI.
Die globalen Märkte erlebten eine Erholungsrally, nachdem Präsident Trump eine gewaltsame Übernahme Grönlands ausgeschlossen und seine Zollandrohungen gegenüber europäischen Ländern zurückgezogen hatte. Der Swiss Market Index legte vorbörslich um 1,2 % zu, während die US-Indizes ihre größten Tagesgewinne seit Monaten verzeichneten. Halbleiteraktien wie Intel und Nvidia entwickelten sich stark, während der Dollar zulegte und die Goldpreise von ihren Rekordhöhen zurückgingen. Die Märkte reagierten positiv auf die entspannten geopolitischen Spannungen nach dem Weltwirtschaftsforum in Davos.
Die Ölbohrtätigkeit in den USA zeigte gemischte Ergebnisse, wobei die Gesamtzahl der Bohranlagen um 1 auf 543 zurückging, was einem Rückgang von 37 gegenüber dem Vorjahr entspricht. Während die Zahl der Ölbohranlagen um 1 auf 410 stieg, sank die Zahl der Gasbohranlagen um 2 auf 122. Das Permbecken blieb mit 244 Bohranlagen unverändert, während Eagle Ford stabil blieb und Haynesville einen Zuwachs von einer Bohranlage verzeichnete. Die Daten der EIA zeigten, dass die wöchentliche Rohölproduktion um 58.000 bpd auf 13,753 Millionen bpd zurückging, während die Ölpreise aufgrund geopolitischer Spannungen höher notierten.
Der jüngste Einstieg Saudi-Arabiens in den syrischen Öl- und Gassektor ist Teil einer vom Westen unterstützten Strategie für die Zeit nach Assad, mit der die Energie- und Politikarchitektur des Landes neu gestaltet werden soll. Die operativen Vereinbarungen sehen vor, dass saudische Energieunternehmen technische Unterstützung und Felderschließung leisten und dabei auf früheren Aktivitäten der Vereinigten Arabischen Emirate aufbauen. Dieser Schritt zielt darauf ab, dem Einfluss Russlands und des Iran in der Region entgegenzuwirken, die strategische Dominanz des Westens wiederherzustellen und die Bemühungen um eine umfassendere Normalisierung der arabisch-israelischen Beziehungen voranzutreiben, während gleichzeitig das erhebliche ungenutzte Potenzial Syriens an Kohlenwasserstoffen genutzt wird.
Die US-Ölbohrunternehmen reduzierten ihre Aktivitäten, wobei die Gesamtzahl der aktiven Bohranlagen um 6 auf 542 zurückging, was einen deutlichen Rückgang gegenüber dem Vorjahresniveau darstellt. Die Zahl der Ölbohranlagen sank um 8 auf 406, während die wöchentliche Rohölproduktion leicht auf 13,843 Millionen Barrel pro Tag zurückging. Das schwierige Preisumfeld wirkt sich auf die Bohrtätigkeit in wichtigen Becken wie Permian und Eagle Ford aus.
Die staatliche mexikanische Ölgesellschaft Pemex kämpft weiterhin mit Schulden in Höhe von fast 100 Milliarden US-Dollar, Produktionsrückgängen und der Unfähigkeit, große internationale Ölkonzerne für ihre neuen Joint-Venture-Verträge zu gewinnen. Trotz der Unterstützung durch die Regierung und der politischen Kurswechsel unter Präsidentin Sheinbaum meiden große Ölkonzerne Mexiko aufgrund der finanziellen Instabilität von Pemex und Zahlungsproblemen mit Auftragnehmern. Das Produktionswachstum des Unternehmens bleibt weiterhin schwer fassbar, was Mexikos Ölförderziel von 1,8 Millionen Barrel pro Tag für 2030 erheblich gefährdet.

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